Auch in diesem Jahr gehörte zur ökumenischen Bibelwoche in Rohrbach wieder ein Bibelsamstag in St. Benedikt, wo sich über zwanzig Kinder und ebenso viele Erwachsene versammelten, um von Zeichen und Wundern zu hören, die Jesus im Johannes-Evangelium tut. Die Kinder absolvierten einen Wunder-Parcours, bastelten und backten Plätzchen, die beim gemeinsamen Kaffeetrinken neben den Kuchen standen, die die Eltern gespendet hatten.
Die Erwachsenen hörten derweil einen einführenden Vortrag von Prof. Dr. Michael Plathow. Er erwähnte dabei Zeichen, die ohne Wunder im Sinne von Unerklärliches auskommen: Die Leuenberger Konkordie als ökumenisches Zeichen der evangelischen Kirchen, oder auch die ökumenische Tradition in Rohrbach. Nach dem Vortrag bildeten sich drei Gesprächsgruppen, die je eine johanneische Zeichengeschichte zum Thema hatten, und eine Bewegungsgruppe, die biblische Kreistänze übte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es noch ein Abschlussplenum, für das wir die Begegnung des Thomas mit dem auferstandenen Jesus ausgewählt hatten. Jesu Wort an Thomas Selig sind, die (mich) nicht sehen und doch glauben
war sozusagen ein Kontrapunkt zum typischen Ende der Zeichengeschichten. Dort stellt Jesus regelmäßig fest, dass die Leute das Zeichen sehen und nicht glauben.





