Ausflug nach Bretten mit Führung Melanchthonhaus
Ein Ausflug des Seniorenzentrum Rohrbach im März führt in die schöne Fachwerkstadt Bretten. Dort wurde der große Reformator Philipp Melanchthon geboren. Bei einer Führung im Melanchthonhaus kann man wir viel Wissenswertes über den Wegbegleiter Martin Luthers erfahren. Wer mag, kann anschließend gemeinsam Mittagessen gehen und am Nachmittag einen Spaziergang durch das Städtchen machen sowie zum Kaffee einkehren.
Wir sind bunt!
Liebe Rohrbacherinnen und Rohrbacher,
Vor zwei Jahren, im April 2024, initiierten die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Dudenhofen, Hanhofen, Harthausen und Römerberg diese Aktion. Im letzten Jahr wurde sie von den Heidelberger Zukunftswerkstätten aufgegriffen und in Wieblingen, Handschuhsheim, der Weststadt und Ziegelhausen durchgeführt. Auch wir punker setzen uns ein für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte, für eine offene, solidarische Gesellschaft. Dafür rufen wir die Menschen in Rohrbach auf, ein Zeichen zu setzen und an ihren Wohnungen, Häusern oder Vorgärten gut sichtbar bunte Bänder anzubringen.
Viele Menschen in anderen Stadtteilen sind diesem Aufruf schon gefolgt und zeigen ihre Solidarität. Überall flattern die bunten Bänder. Jetzt, kurz vor der Landtagswahl wollen wir diese Aktion auch in Rohrbach starten, um unabhängig von den Parteien die WählerInnen daran zu erinnern, dass es bei der Wahl um sehr viel geht, vor allem um die Erhaltung von Demokratie und Menschenrechten. Somit ist die Wahl einer antidemokratischen, rechtsextremen Partei ausgeschlossen.
Macht mit, bekennt Farbe, bringt ein oder mehrere bunte Bänder gut sichtbar an Eurem Haus, Eurer Wohnung oder im Vorgarten an.
Farbige Bänder findet Ihr in Rohrbacher Geschäften (u.a. bei Schreibwaren Hoffmann, der Buchhandlung am Eichendorffplatz), beim Quartiersmanagement, im alten Rathaus und anderen öffentlichen Orten gerne für eine Spende von 1 €.
Am 28. Februar werden wir von 09.00 bis 13.00 Uhr mit bunten Bändern am Rohrbacher Wochenmarkt stehen und kommen gerne mit Euch ins Gespräch.
Lasst in ganz Rohrbach bunte Bänder wehen und zeigen, dass wir in Rohrbach für Demokratie und Vielfältigkeit einstehen.
Ausstellung im Treffpunkt Kirche
Der Kirchentreff am Rohrbach Markt soll auf Dauer zu einem Ausstellungsort werden. Nach der sehr gut besuchten Ausstellung von Adventskalendern von Manuela Weiss folgt jetzt eine originelle Zusammenstellung von Werken, deren Künstler in einem Zusammenhang mit Rohrbach stehen.
Kunst im Alltag
alles andere als alltäglich
so lautet der Titel der Ausstellung. Zu sehen sind die unterschiedlichsten Formate und die verschiedensten Malgründe. Die Ausstellenden, deren Namen Sie im Aushang des Schaufensters sehen, haben alle einen Bezug zu Rohrbach.
Ab dem 27. Februar ist die Ausstellung immer freitags von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei!
Zum Abschluss der Ausstellung am 8. Mai 2026 um 17 Uhr wird Ludwig Schmidt-Herb vom Heimatmuseum Rohrbach über den Maler Rolf Kammerer, Meister der sieben Grün
, sprechen. Er wird mehrere Aquarelle Kammerers zeigen, darunter seine 8 Rohrbach-Aquarelle
, und außerdem einige Geschichten aus seinen Lebenserinnerungen zum Besten geben.
Ökumenische Bibelwoche 2026
Ohne Gott
- so stand es auf dem Plakat für die ökumenische Bibelwoche in diesem Jahr in Rohrbach, denn das Buch Ester, das uns eine Woche lang beschäftigt hat, kommt tatsächlich ohne Gott aus. Zumindest ohne das Wort Gott
, das sich zumindest im hebräischen Text aus der Zeit um 300 vor Christus nicht findet, ebensowenig in evangelischen Bibelübersetzungen. Anders ist es im griechischen Text, der bei der Aufstellung der Liste der verbindlichen (kanonischen) Bücher der christlichen Bibel (ca. 300 nach Christus) zu Grunde lag: Der ergänzt die Ester-Erzählung um mehrere Abschnitte, in denen zu Gott gebetet oder ein von Gott geschickter Traum gedeutet wird. Das Motto Ohne Gott
stimmte also nicht mehr mit Blick auf diesen Text, der auch von den katholischen Bibelübersetzungen verwendet wird.
Beim gemeinsamen Bibellesen in den letzten Jahren waren wir es schon gewohnt, denselben Text in unterschiedlichen Übersetzungen zu hören. Und in der eigenen Lutherbibel nachzuvollziehen, bei welchem Vers wir gerade sind, war nicht immer leicht, wenn jemand etwa aus der Bibel in gerechter Sprache las. Aber ganze Abschnitte einer katholischen Bibelübersetzung, die in evangelischen Übersetzungen fehlen: das war dieses Jahr doch eine neue Herausforderung.
Wir stehen zusammen für den Frieden
Der Verein für ein interreligiöses Haus in Heidelberg lädt ein, der Opfer des 7. Oktober 2023 und der Folgen zu gedenken am Dienstag, den 07.10.25 um 19.30 Uhr im „+punkt.“ in den Marsilius-Arkaden, Im Neuenheimer Feld 130.2
Das Gedenken nimmt die Verlautbarung des „Interreligiösen Dialog“ in Heidelberg aus dem Oktober 2023 auf, in der es unter anderem heißt: Der Dialog „lebt von der Hoffnung, dass der Glaube eine Kraft für den Frieden ist. Wir verurteilen jeden Missbrauch von Religion zur Anstiftung oder Legitimierung von Terror und Gewalt.“
An diesem Abend wird der Opfer des Überfalls der Hamas gedacht, der Geiseln und ihrer Familien und der Opfer in Gaza. Erinnerung, Aussprache, Stille und Gebet bestimmen diesen Abend, zu dem alle Menschen eingeladen sind.
Tag des offenen Denkmals
Programm
10:00 Gottesdienst musik+
mit Saxofon (Viktoria Dinkelaker) und Orgel/Klavier (Manuela Weiss)
Musik von Henry Purcell u.a.
11:15 Kirchengeschichte(n) mit Paul Däublin und Musik
für Saxofon und Klavier,
Musik von Benedetto Marcello (1686-1739) und Kenny G (Kenneth Gorelick, *1956)
Saxofon: Viktoria Dinkelaker, Klavier: Manuela Weiss
13:00, 15:00 Kirchengeschichte(n) mit Paul Däublin und Musik
von Komponistinnen,
Musik von Anna Bon di Venezia (ca.1740-?), Wilhelmine von Bayreuth (1709-1758), Emma Louis Ashford (1850-1930), Cécile Chaminade (1857-1944), June Nixon (*1942)
Flöte: Paula Drabant, Orgel, Klavier: Manuela Weiss
14:00, 16:00 Kirchengeschichte(n) mit Paul Däublin und Musik
für Alphorn und Orgel,
Alphorn: Paul Däublin, Orgel: Manuela Weiss
17:00 Kirchengeschichte(n) mit Paul Däublin und Musik für Saxofon und Klavier,
Musik von Robert Schumann (1810-1856) und Kenny G (Kenneth Gorelick, *1956)
Saxofon: Viktoria Dinkelaker, Klavier, Orgel: Manuela Weiss
Die Kirche ist an diesem Tag bis 18 Uhr geöffnet.
Miteinander Segen teilen
Als Menschen, denen das Gottesdienstfeiern am Herzen liegt, leben wir in herausfordernden Zeiten. Aber hie und da gibt es auch mutige Aufbrüche: Ehrenamtliche möchten dafür Verantwortung übernehmen, dass in ihrer Kirche / an ihrem Ort regelmäßig Menschen zusammenkommen zum Singen, Beten, auf Gottes Worte zum Leben Hören und seinen Segen Teilen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns gegenseitig auf diesem Weg ermutigen, Beispiele kennenlernen und Wege bahnen, dass das an vielen Orten gelingt.
Diakonin Anne Seiler stellt sich vor

Für die, die mich noch nicht kennen, stelle ich mich sehr gerne kurz vor.
Ich bin Anne Seiler und Diakonin in der Evangelischen Lukasgemeinde auf dem Boxberg und Emmertsgrund. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Familien. Auf dem Berg begleite ich unter anderem das Kirche Kunterbunt - und Kindergottesdienst – Team, gestalte unsere Kitaandacht und bin in der Vernetzung im Stadtteil aktiv. Zu meinem Auftrag gehört auch der Religionsunterricht. Mit sechs Wochenstunden bin ich in der Eichendorffgrundschule eingeteilt.
Die Verabschiedung von Pfarrerin Baur-Kolster bedeutet, dass Aufgaben neu- oder umverteilt werden. Ab Mai über nehme ich die monatlich stattfindenden Kitagottesdienste im Paula Heck Kindergarten und im Kindergarten Baden- Badener-Straße.
Besondere Feste wird überwiegend Pfarrerin Dittmar begleiten. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, sowie darauf, die Kinder und Erzieher*innen kennenzulernen.
Ökumenische Bibelwoche 2025
Auch in diesem Jahr gehörte zur ökumenischen Bibelwoche in Rohrbach wieder ein Bibelsamstag in St. Benedikt, wo sich über zwanzig Kinder und ebenso viele Erwachsene versammelten, um von Zeichen und Wundern zu hören, die Jesus im Johannes-Evangelium tut. Die Kinder absolvierten einen Wunder-Parcours, bastelten und backten Plätzchen, die beim gemeinsamen Kaffeetrinken neben den Kuchen standen, die die Eltern gespendet hatten.
Die Erwachsenen hörten derweil einen einführenden Vortrag von Prof. Dr. Michael Plathow. Er erwähnte dabei Zeichen, die ohne Wunder im Sinne von Unerklärliches auskommen: Die Leuenberger Konkordie als ökumenisches Zeichen der evangelischen Kirchen, oder auch die ökumenische Tradition in Rohrbach. Nach dem Vortrag bildeten sich drei Gesprächsgruppen, die je eine johanneische Zeichengeschichte zum Thema hatten, und eine Bewegungsgruppe, die biblische Kreistänze übte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es noch ein Abschlussplenum, für das wir die Begegnung des Thomas mit dem auferstandenen Jesus ausgewählt hatten. Jesu Wort an Thomas Selig sind, die (mich) nicht sehen und doch glauben
war sozusagen ein Kontrapunkt zum typischen Ende der Zeichengeschichten. Dort stellt Jesus regelmäßig fest, dass die Leute das Zeichen sehen und nicht glauben.
Konfirmanden sprechen mit Senioren über das Leben
Von Amira Sanli. Miteinander ins Gespräch kommen und sich über das Leben und den Glauben austauschen: Das ist das Ziel des generationenübergreifenden Projekts der Melanchthongemeinde aus Rohrbach. An sechs Terminen treffen sich dafür die 37 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenheime Maria-von-Graimberg-Haus und Agaplesion-Bethanien-Lindenhof.




